MAX-LEVEN-ZENTRUM
Der Verein Max-Leven-Zentrum Solingen e.V. erinnert an die Arbeiterbewegung, den Widerstand und die Verfolgung während der NS-Zeit in Solingen.
Benannt nach einem jüdischen Kulturkritiker und Kommunisten, der in der Pogromnacht ermordet wurde, fördert der Verein das Verständnis für die Opfer des Nationalsozialismus und des Holocaust. Seit 2021 erinnern Stolpersteine an die jüdischen Kaufleute im Stadtteil Ohligs, deren Leben und Wirken seinerzeit die Düsseldorfer Straße geprägt hatte.
Eine Infostele am Ohligser Marktplatz weist auf den Rundgang hin. Weitere Stolpersteine und QR-Tafeln mit digitalen Infos wurden 2024 mit Unterstützung der Gerd-Kaimer-Bürgerstiftung ergänzt. 2025 wurde ferner in der Innenstadt die neue Bildungs- und Gedenkstätte „Max-Leven-Zentrum“ eröffnet.
Eine moderne Dauerausstellung macht die Geschichte der Arbeiterbewegung, des Widerstands und der Verfolgung lebendig. Auch hierfür erhielt der Verein finanzielle Mittel der Stiftung.
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